Dr. med. Susanne Laupichler

 


 

Seit meiner Approbation und Promotion an der RWTH-Aachen war ich zunächst als Assistenzärztin, dann als Fachärztin in verschiedenen Kliniken tätig. Nach meiner ersten Stelle im St.-Elisabeth-Krankenhaus in Heidelberg arbeitete ich mehrere Jahre in der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe im Fürst-Stirum-Klinikum Bruchsal. Zuletzt war ich in der GRN-Klinik in Schwetzingen bei Frau Dr. Maleika als Fachärztin angestellt. Auf diesem Weg konnte ich viele Erfahrungen sammeln und einige Bereiche der Gynäkologie und Geburtshilfe besonders gut kennen lernen, z.B. die Therapie und Behandlung von Inkontinenz, die Diagnostik und Therapie bei Brustkrebs, sowie die Betreuung von Schwangeren und Wöchnerinnen. Zusätzlich habe ich die Qualifikation zur Durchführung der fetomaternalen Dopplersonographie erworben. In Kombination zur Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe bin ich Still- und Laktationsberaterin - IBCLC. Die Behandlung und Beratung bei Stillproblemen ist eines meiner Anliegen. Bei allen Erkrankungen und Beschwerden, die während der Stillzeit auftreten, stehe ich Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Neben schulmedizinischen Therapien bin ich offen für unterstüzende alternative Verfahren und begleite Sie gerne bei der Entwicklung eines individuellen Therapieplans. 

 

 

 

 

Corona-Virus und Schwangerschaft

 

Die Erkenntnisse zu SARS-CoV2-Infektionen ändern sich laufend. Die hier vorgelegte Einschätzung des RKI stellt den Wissensstand am 03.08.2020, 11.00 dar.

 

 

Schwangere
Erwerb der Infektion:
Aktuell gibt es keine Daten zur Empfänglichkeit für eine SARS-CoV-2-Infektion bei Schwangeren. Aufgrund der physiologischen Anpassung und iimmunologischen Änderungen während der Schwangerschaft kann eine erhöhte Empfänglichkeit für Infektionen durch SARS-CoV-2 nicht ausgeschlossen werden.
 
Klinische Präsentation:
Schwangere SARS-CoV-2-Infizierte scheinen seltener Symptome zu entwickeln, mit einem entsprechend niedrigeren Manifestationsindex (53, 54).
 
Schwere des Krankheitsverlaufs bei Schwangeren:
Einige der vorliegenden Studien und Fallserien (53-56) sowie die Ergebnisse des Berichts der „ WHO-China Joint Mission on Coronavirus Disease 2019“ (45) geben keinen Hinweis für einen schwereren Verlauf von COVID-19 bei Schwangeren im Vergleich zu Nicht-Schwangeren. In zwei Studien mit kleineren Fallzahlen zeigte sich dagegen ein erhöhtes Risiko für schwangere COVID-19-Patientinnen (57, 58). Schwere Verläufe und vereinzelte Todesfälle werden zudem in mehreren kleineren Fallserien und in einer Studie aus den USA beschrieben (59-63), allerdings ist eine Abschätzung des relativen Risikos durch teilweise kleine Fallzahlen und fehlende Bezugsgrößen bzw. mangels Kontrollgruppen erschwert.
 
Zusammenfassend sind die Studiendaten aktuell nicht ausreichend, um den Einfluss einer Schwangerschaft auf die Schwere des Krankheitsverlaufs und das Behandlungsergebnis abschließend zu beantworten. Da COVID-19 mit einer Hyperkoagulabilität (pathologisch erhöhte Blutgerinnung) einhergehen kann und es auch in der Schwangerschaft physiologisch zu einer Hyperkoagulabilität kommt, sollte die Indikation zur Thromboseprophylaxe sorgfältig geprüft werden (64-66).
 
Ungeborene Kinder
Es gibt bisher nur wenige Daten zu dieser Fragestellung, insbesondere keine Langzeitdaten, daher können zu dieser Fragestellung keine validen Aussagen gemacht werden. Grundsätzlich kann hohes Fieber während des ersten Trimenons der Schwangerschaft das Risiko von Komplikationen und Fehlbildungen erhöhen.