Dr. med. Susanne Laupichler

 


 

Seit meiner Approbation und Promotion an der RWTH-Aachen war ich zunächst als Assistenzärztin, dann als Fachärztin in verschiedenen Kliniken tätig. Nach meiner ersten Stelle im St.-Elisabeth-Krankenhaus in Heidelberg arbeitete ich mehrere Jahre in der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe im Fürst-Stirum-Klinikum Bruchsal. Zuletzt war ich in der GRN-Klinik in Schwetzingen bei Frau Dr. Maleika als Fachärztin angestellt. Auf diesem Weg konnte ich viele Erfahrungen sammeln und einige Bereiche der Gynäkologie und Geburtshilfe besonders gut kennen lernen, z.B. die Therapie und Behandlung von Inkontinenz, die Diagnostik und Therapie bei Brustkrebs, sowie die Betreuung von Schwangeren und Wöchnerinnen. Zusätzlich habe ich die Qualifikation zur Durchführung der fetomaternalen Dopplersonographie erworben. In Kombination zur Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe bin ich Still- und Laktationsberaterin - IBCLC. Die Behandlung und Beratung bei Stillproblemen ist eines meiner Anliegen. Bei allen Erkrankungen und Beschwerden, die während der Stillzeit auftreten, stehe ich Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Neben schulmedizinischen Therapien bin ich offen für unterstüzende alternative Verfahren und begleite Sie gerne bei der Entwicklung eines individuellen Therapieplans. 

 

 

 

 

Corona-Virus und Schwangerschaft

 

Die Erkenntnisse zu SARS-CoV2-Infektionen ändern sich laufend. Die hier vorgelegte Einschätzung für die Medien stellt den Wissensstand am 28.02.2020, 11.00 Uhr dar.

 

 

Eine Infektion mit SARS-CoV2 verläuft in den meisten Fällen leicht, in wenigen Fällen schwer. Tödliche Ausgänge betreffen vor allem ältere Menschen und solche mit Vorerkrankungen. Allerdings sind auch Todesfälle bei jungen und vorher gesunden Menschen bekannt. Ob die Infektion bei Schwangeren – ähnlich wie eine Influenza-Infektion – schwerer verlaufen kann als bei gleichaltrigen, nicht schwangeren Frauen, darüber ist bisher (Stand 28.02.2020, 11.00 Uhr) nichts bekannt. Eine Übertragung des Virus während der Schwangerschaft auf das ungeborene Baby wurde bisher nicht beschrieben. Idealerweise sind Schwangere gegen die Grippe (Influenza) geimpft, damit sie nicht zeitgleich an beiden Infektionen erkranken können. Ungeimpfte Schwangere sollten sich auch jetzt noch gegen Influenza impfen lassen.

Schwangere sollten sich an dieselben Vorsichtsmaßnahmen halten, die das Robert Koch-Institut auch als Schutz vor Grippe-Infektionen für die gesamte Bevölkerung empfiehlt: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html - dazu gehören in erster Linie häufiges, gründliches Händewaschen und der Verzicht auf Begrüßungen mit Handschlag.

Das Tragen eines Mundschutzes verhindert es nach aktuellen Erkenntnissen nicht, infiziert zu werden. Zur Frage, ob Großveranstaltungen gemieden werden sollen, sollten die Empfehlungen der regionalen Gesundheitsbehörden beachtet werden.

Es sollte ein Abstand von 1-2 Meter zu Erkrankten eingehalten werden. Weil nicht ausgeschlossen werden kann, dass man selbst Überträger ist, sollte immer auf sogenannte „Hust- und Nies-Etikette“ geachtet werden: https://www.infektionsschutz.de/hygienetipps/hygiene-beim-husten-und-niesen.html

Anmerkung: Der Text stellt den aktuellen Wissensstand dar, Stand 28.02.2020.
Quellen siehe Publikations-Datenbank der WHO https://www.who.int/emergencies/diseases/novel-coronavirus-2019/global-research-on-novel-coronavirus-2019-ncovextfeld >>

 

Kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben:

  • Schwangere scheinen nach bisherigen Erkenntnissen aus China kein erhöhtes Risiko gegenüber nicht schwangeren Frauen mit gleichem Gesundheitsstatus zu haben.
  • Bei Kindern wurde bislang kein erhöhtes Risiko für einen schweren Erkrankungsverlauf berichtet

Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html