Individuelle Gesundheitsleistungen - IGeL

 

Gesetzlich versicherten Patientinnen stehen solche Leistungen auf Kosten der GKV zu, die ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sind.

Für eine umfassende Vorsorge und Versorgung stehen Ihnen weitere sinnvolle Maßnahmen zur Verfügung.

Ich bin vom Gesetzgeber verpflichtet Ihnen die zusätzlichen Leistungen regelmäßig anzubieten. Daher benötigen wir Ihre Unterschrift, ob und welche Zusatzuntersuchungen oder Maßnahmen Sie wünschen.

Diese sogenannten IGeL müssen Sie selbst zahlen.

In manchen Fällen bedeuten zusätzliche Untersuchungen und diagnostische Maßnahmen eine Beruhigung und Entlastung. Zusätzliche Untersuchungen können aber mitunter auch Verunsicherung, weitere Kontrolluntersuchungen und ggf. auch unnötige Behandlungsmaßnahmen zur Folge haben.

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.

 

Wahlleistungen im Rahmen der Gynäkologie

Ultraschall von Gebärmutter und Ovarien

Zusätzlich zu Abstrich und Abtasten der Unterbauchorgane: Ultraschall von Gebärmutter und Eierstöcken, dieser gehört nicht zur normalen Krebsfrüherkennung.

Dünnschicht-Zytologie



Spezielle Methode, um die vom Gebärmutterhals abgenommen Zellen besser sichtbar und im Labor beurteilbar zu machen.

HPV-Abstrich

Untersuchung auf Humane Papilloma Viren. Der HPV-Abstrich wird als Zusatz zum normalen Zellabstrich („PAP-Abstrich") angeboten, da bekannt ist, dass Gebärmutterhalskrebs u.a. durch eine HPV-Infektion verursacht wird.

Derzeit wird der HPV-Abstrich von den Kassen nur bei auffälligem PAP-Abstrich übernommen um abzuschätzen, ob ein erhöhtes Risiko für eine Krebsentstehung vorliegt. 



Chlamydientest ab 26.LJ

Chlamydien im Genitaltrakt können zu Unfruchtbarkeit und Schmerzen im Unterleib führen. Sie werden ebenfalls sexuell Übertragen.

Brust-Ultraschall

Früherkennung nicht tastbarer Befunde

Immunologischer Stuhltest

Zur Früherkennung von Darmkrebs bieten die gesetzlichen Krankenkassen ab dem 50. Lebensjahr jährlich einen Test zur Suche nach Blut im Stuhl an. Ab dem 55. Lebensjahr besteht die Möglichkeit, eine Darmspiegelung (Koloskopie) zur Früherkennung von Darmkrebs durchführen zu lassen (Wiederholung nach zehn Jahren).

Es existiert ein immunologischer Schnelltest zum Nachweis von Blut im Stuhl, der einfacher zu handhaben ist und auch eine Diät vor der Probenentnahme überflüssig macht. Dieser Test ist im Nachweis von Blut empfindlicher.Er wird von den Krankenkassen nicht bezahlt.

Blasenkrebstest

Urinuntersuchung zur Früherkennung von Harnblasenkrebs.

Einlage der Spirale

Einlage eines Hormonstäbchens

Ultraschall-Kontrolle der Spirale

 

Wahlleistungen im Rahmen der Schwangerenvorsorge:

Ultraschall

In den Mutterschaftsrichtlinien sind drei Ultraschalluntersuchungen vorgeschrieben. Diese genügen, um die Entwicklung des Kindes beurteilen zu können.Besteht der Verdacht auf eine Fehlentwicklung oder Entwicklungsverzögerung, bezahlen die Krankenkassen die notwendigen zusätzlichen Spezial-Ultraschalluntersuchungen.

Darüber hinaus muss Ultraschall vom Baby selbst bezahlt werden.

Ersttrimesterscreening

Durch eine spezielle Ultraschalluntersuchung in Kombination mit Laborwerten kann in der 11. bis 14. Schwangerschaftswoche eine Risikoeinschätzung für eine angeborene Erkrankung (z. B. Chromosomenanomalie oder Fehlbildungen) des Kindes gemacht werden. Diese Untersuchung wird generell nicht von den Krankenkassen bezahlt. Grundsätzlich muss eine genaue Aufklärung über die Möglichkeiten, Grenzen und Konsequenzen dieser Untersuchung erfolgen.  Dazu stellen Wir Ihnen einen gesonderten Informationsflyer zur Verfügung.

3D/4D-Ultraschall

Keine medizinisch notwendige Untersuchung.

Blutuntersuchungen

Antikörpertests auf Infektionen, wie z. B. Toxoplasmose, Ringelröteln, Zytomegalie, Windpocken sind ohne besonderen Grund keine Kassenleistung.

Toxoplasmose: Bei durchgemachter Toxoplasmose haben Sie Antikörper und sind vor einer erneuten Infektion geschützt. Stellt sich also heraus, dass ein Schutz besteht, können Sie beruhigt sein.Wenn Sie keine Antikörper haben und damit nicht geschützt sind, sollten Sie besonders vorsichtig sein: kein rohes Fleisch, kein Kontakt zu Katzenkot, Gartenarbeit nur mit Handschuhen, etc..

Kontrolluntersuchungen alle 8-10 Wochen sind in diesem Fall sinnvoll. Denn, sollte es trotz aller Vorsicht zu einer frischen Infektion kommen, kann bei rechtzeitigem Beginn effektiv behandelt und Fehlbildungen des Kindes meist verhindert werden.

Abstrich auf ß-Streptokokken

Streptokokken sind Bakterien, die bei jeder 4. Frau in der Scheide/auf dem Damm vorkommen und so keine Beschwerden verursachen. Wenn sich jedoch das Kind im Geburtskanal infiziert, kann es nach der Geburt zu einer lebensbedrohlichen Infektion des Kindes kommen. Um dies zu vermeiden, erhält die Mutter während der Geburt ein Antibiotikum. Diese Untersuchung wird in der 35.-37. Schwangerschaftswoche durchgeführt und empfehle ich Ihnen ausdrücklich.

Ausführliche Stillberatung bei Stillproblemen

Bei Erkankungen in der Stillzeit übenimmt die GKV die Kosten der Diagnostik und Therapie. Bei Problemen in der Stillzeit die eine besondere Beratung erfordert muss die Leistung von Ihnen selbst übernommen werden.

Lasertherapie

Insbesondere bei wunden, schlecht heilenden Brustwarzen in der Stillzeit kann eine Therapie mit Laser zur Reduktion von Schmerzen und Beschleunigung der Heilung führen. Eine Lasertherapie mach nur in Kombination mit einer ausführlichen Stillberatung und  weiteren Therapie der Brustwarzen Sinn.  Diese können Sie sowohl bei uns erhalten, als auch bei Ihrer Hebamme oder IBCLC.

Wir sind für Sie da!

Arztpraxis für Gynäkologie und Geburtshilfe
Mannheimer Str. 52
68723 Oftersheim

Vereinbaren Sie einen Termin unter

 

06202 54899

Fax: 06202 9204572

 

Öffnungszeiten

 

Mo - Mi    7.45h - 13.00h

Do & Fr  10.00h - 13.00h

Mo           16.30h - 18.30h

Mi            16.30h - 19.30h

 

Privatsprechstunde

Do             7.45h - 10.00h

Mo & Mi 15.30h - 16.30h